Grosse Beutegreifer

An dieser Stelle sollen Informationen über die sogenannten "Grossen Beutegreifer" zusammengetragen werden; ebenso wollen wir über Möglichkeiten unsere Herden zu schützen informieren.

Pressemeldungen

PRESSEMITTEILUNG
Nr. 12 / 2016
14. März 2016
Natur
Landesamt für Umwelt: Wolf im Landkreis Starnberg fotografiert
+++ Am 7. März wurde im nördlichen Landkreis Starnberg ein Wolf fotografiert. Die Aufnahme wurde bei der routinemäßigen Kontrolle der automatischen Kamera ent-deckt und aktuell dem Landesamt für Umwelt zur Auswertung übermittelt. Das Tier weist wolfstypische Merkmale hinsichtlich Färbung und Proportionen auf, die es ein-deutig von einem Hund unterscheiden. Weitere Bilder eines wolfsähnlichen Tieres liegen vor, können aber aufgrund mangelnder Qualität nicht zweifelsfrei einem Wolf zugeordnet werden. +++
Die Behörden, Interessenverbände und Nutztierhalter vor Ort wurden informiert. Das LfU tauscht sich darüber hinaus intensiv mit der Kreisgruppe Starnberg des Bayeri-schen Jagdverbandes aus.

„Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ fasst das LfU in seinem Internetangebot zusam-men unter:
http://www.lfu.bayern.de/natur/wildtiermanagement_grosse_beutegreifer/wolf/doc/faq_wolf.pdf
Weitere Informationen zum Wolf im Internetangebot des LfU unter:
http://www.lfu.bayern.de/natur/wildtiermanagement_grosse_beutegreifer/wolf/index.htm

 

PRESSEMITTEILUNG
Nr. 30 / 2015 8. September 2015
Natur
Genetische Analyse bestätigt Wolfsverdacht im Landkreis Miesbach

+++ Wie erste Ergebnisse einer vom Landesamt für Umwelt (LfU) in Auftrag gegebenen genetischen Analyse bestätigen, wurden die Schafe im Landkreis Miesbach in der Nacht vom 6. auf 7. August von einem Wolf angegriffen. Ein Schaf wurde dabei getötet, ein weiteres Tier wurde schwer verletzt und musste getötet werden. Weitere
Schafe wurden verletzt. Die dem Nutztierhalter entstandenen Schäden werden über den „Ausgleichsfonds Große Beutegreifer“ zu 100 Prozent ausgeglichen. Dem LfU liegen zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Erkenntnisse über Sichtbeobachtungen oder auch Risse von Nutz- oder Wildtieren in der Region vor. Die Gremien des Wildtiermanagements sowie die Behörden vor Ort wurden informiert. +++
Bei der genetischen Analyse wurden Speichelproben untersucht, die von Mitgliedern des „Netzwerks Große Beutegreifer“ vor Ort sichergestellt wurden. Das Tier kann demnach der Südwestalpen-Population (Italien, Frankreich, Schweiz) zugeordnet werden. Vom LfU wurden weitere genetische Analysen beauftragt, um gegebenenfalls nähere Informationen zu Geschlecht und zur genaueren Abstammung des Wolfes
zu erhalten. Die Ergebnisse werden voraussichtlich innerhalb der nächsten drei Wochen vorliegen.

Antworten auf „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ zum Wolf fasst das LfU in seinem Internetangebot zusammen unter:
http://www.lfu.bayern.de/natur/wildtiermanagement_grosse_beutegreifer/wolf/doc/faq_wolf.pdf
Weitere Informationen zum Wolf im Internetangebot des LfU unter:
http://www.lfu.bayern.de/natur/wildtiermanagement_grosse_beutegreifer/wolf/index.htm

PRESSEMITTEILUNG
Nr. 29 / 2015
14. August 2015

Natur

Landesamt für Umwelt informiert über Schafsrisse im Landkreis Miesbach
Genetische Analysen sollen weitere Erkenntnisse liefern

+++ In der Nacht von Donnerstag auf Freitag vergangener Woche wurde im Landkreis Miesbach eine Schafsherde angegriffen. Ein Tier wurde bei dem Angriff getötet, ein weiteres Tier wurde schwer verletzt aufgefunden und musste getötet werden. Weitere Schafe wurden verletzt. Der Vorfall wurde von Mitgliedern des "Netzwerks Große Beutegreifer" dokumentiert. Die Spurenlage deutet auf ein hundeartiges Tier (Canide) als Verursacher hin. Ein Wolf kann als Verursacher derzeit nicht sicher ausgeschlossen werden. Das Bayerische Landesamt für Umwelt (LfU) hat umgehend die zur sicheren Abklärung notwendigen genetischen Analysen beauftragt. Erste Ergebnisse liegen voraussichtlich in zwei Wochen vor. +++

Weitere Informationen zum Wolf im Internetangebot des LfU unter:
http://www.lfu.bayern.de/natur/wildtiermanagement_grosse_beutegreifer/wolf/index.htm
Bayerisches Landesamt für Umwelt
Sekretariat
Telefon 08 21/90 71-50 02
Telefax 08 21/90 71-50 09
pressestelle@lfu.bayern.de

 

PRESSEMITTEILUNG

Nr. 25 / 2015 9. Juni 2015

Natur

Landesamt für Umwelt informiert über gerissenes Reh im Landkreis Wunsiedel

Genetische Analysen sollen weitere Erkenntnisse liefern

+++ Am Samstag, den 30.05.2015, wurde im nördlichen Landkreis Wunsiedel ein Reh tot aufgefunden. Der Fund wurde durch ein Mitglied des „Netzwerks Große Beutegreifer“ dokumentiert. Die Spurenlage deutet auf ein hundeartiges Tier (großer Canide) als Verursacher hin. Ein Wolf ist derzeit als Verursacher nicht sicher auszuschließen.

Vom Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU) wurden umgehend die zur sicheren Abklärung notwendigen genetischen Analysen beauftragt. Die Ergebnisse liegen voraussichtlich in zwei Wochen vor. Die Behörden vor Ort wurden bereits informiert.

+++

Weitere Informationen zum Wolf im Internetangebot des LfU unter:

http://www.lfu.bayern.de/natur/wildtiermanagement_grosse_beutegreifer/wolf/index.htm

 

PRESSEMITTEILUNG
Nr. 24 / 2015
22. Mai 2015
Natur
Kamera zur Wildtierbeobachtung fotografiert Wolf im Nationalpark Bayerischer Wald
+++ Im Nationalpark Bayerischer Wald wurden am 8. Mai mit einer automatischen Kamera zur Wildtierbeobachtung ein Foto von einem Wolf gemacht. Das Foto ent-stand um kurz nach Mitternacht und wurde jetzt bei einer routinemäßigen Kontrolle der automatischen Kamera entdeckt. Die Fotofalle wird routinemäßig alle 6 bis 8 Wochen kontrolliert. Ob es sich um dasselbe Tier handelt, das Ende Februar am Moldausee in Tschechien fotografierte wurde, ist über einen Vergleich der Fotos nicht festzustellen ebenso wenig wie eine Verbindung zu den jüngsten Wolfsnach-weisen in Bayern. +++
Die Behörden, Interessenverbände und Nutztierhalter vor Ort wurden informiert.
„Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ fasst das LfU in seinem Internetangebot zusam-men unter:
http://www.lfu.bayern.de/natur/wildtiermanagement_grosse_beutegreifer/wolf/doc/faq_wolf.pdf
Weitere Informationen zum Wolf im Internetangebot des LfU unter:
http://www.lfu.bayern.de/natur/wildtiermanagement_grosse_beutegreifer/wolf/index.htm

 

PRESSEMITTEILUNG
Nr. 21 / 2015 12. Mai 2015
Natur
Genetische Analyse bestätigt Wolfsverdacht im Landkreis
Ebersberg
+++ Wie erste Ergebnisse einer vom Landesamt für Umwelt (LfU) in Auftrag gegebenen
genetischen Analyse bestätigen, wurden die Schafe nahe Zorneding im
Landkreis Ebersberg in der Nacht vom 23. auf 24. April von einem Wolf angegriffen.
Zwei Schafe wurden dabei getötet, ein weiteres Tier wurde schwer verletzt und
musste getötet werden. Die dem Nutztierhalter entstandenen Schäden werden über
den „Ausgleichsfonds Große Beutegreifer“ zu 100 Prozent ausgeglichen. Dem LfU
liegen keine weiteren Erkenntnisse über Schäden an Nutz- oder Wildtieren in der
Region vor. Die letzte über die Polizei gemeldete Beobachtung eines wolfsähnlichen
Tieres im Münchner Osten bzw. Süden liegt eine Woche zurück. Die Gremien des
Wildtiermanagements sowie die Behörden vor Ort wurden informiert. +++
Bei der genetischen Analyse wurden Speichelproben untersucht, die von einem Mitglied
des „Netzwerks Große Beutegreifer“ vor Ort sichergestellt wurden. Das Tier
kann demnach der zentraleuropäischen Population aus Nordostdeutschland/
Westpolen zugeordnet werden. Vom LfU wurden weitere genetische Analysen
beauftragt, um gegebenenfalls nähere Informationen zu Geschlecht und zur genaueren
Abstammung des Wolfes zu erhalten. Die Ergebnisse werden voraussichtlich
innerhalb der nächsten zwei Wochen vorliegen. +++
Antworten auf „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ zum Wolf fasst das LfU in seinem
Internetangebot zusammen unter:
http://www.lfu.bayern.de/natur/wildtiermanagement_grosse_beutegreifer/wolf/doc/faq_wolf.pdf
Weitere Informationen zum Wolf im Internetangebot des LfU unter:
http://www.lfu.bayern.de/natur/wildtiermanagement_grosse_beutegreifer/wolf/index.htm

 

PRESSEMITTEILUNG
Nr. 06 / 2015 03. März 2015
Natur
Landesamt für Umwelt: Wolf im Landkreis Rottal-Inn
fotografiert
Tier weist eindeutige Wolfsmerkmale auf
+++ Am Sonntag, den 1. März 2015, wurde im Landkreis Rottal-Inn ein wolfsähnliches
Tier fotografiert. Die Auswertung des Bildmaterials ergab, dass es sich um einen
Wolf handelt. Das Tier weist wolfstypische Merkmale hinsichtlich Färbung und
Proportionen auf, die es von einem Hund deutlich unterscheiden. +++
Halbwüchsige Tiere, insbesondere Rüden aus den Wolfspopulationen im südwestlichen
Alpenraum und aus Nordostdeutschland legen auf der Suche nach einem eigenen
Revier zum Teil große Strecken zurück. Dabei gelangen sie immer wieder
auch nach Bayern.
Weitere Informationen zum Thema Wolf, insbesondere Erkennungsmerkmale und
Unterscheidungsmerkmale zum Hund finden Sie unter:
http://www.lfu.bayern.de/natur/wildtiermanagement_grosse_beutegreifer/wolf/doc/faq
_wolf.pdf

 

PRESSEMITTEILUNG
Nr. 04 / 2015 11. Februar 2015
Natur
Gerissene Hirschkuh im Landkreis Miesbach:
Genanalysen schließen Wolf als Verursacher aus
+++ Die am 23. Januar zwischen Kreuth und Sylvensteinspeicher im Landkreis
Miesbach tot aufgefundene Rothirschkuh wurde von einem Hund gerissen. Dies belegen
die genetischen Auswertungen von Haarfunden und Speichelproben, die von
Mitgliedern des „Netzwerks Große Beutegreifer“ vor Ort sichergestellt wurden. Ein
Wolf kann als Verursacher damit sicher ausgeschlossen werden. Die Spurenlage
deutet auf eine Beteiligung von mehreren Hunden hin. Dem Landesamt für Umwelt
(LfU) liegen keine Erkenntnisse über weitere Ereignisse in der Region vor. Die Gremien
des Wildtiermanagements sowie die Behörden vor Ort wurden bereits informiert.
+++
Zunächst konnte nicht eindeutig bewertet werden, ob es sich um einen Wolf oder
Hund als Verursacher handelte. Vom LfU wurden deshalb umgehend die zur sicheren
Abklärung notwendigen genetischen Analysen beauftragt.
Antworten auf „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ zum Wolf fasst das LfU in seinem
Internetangebot zusammen unter:
http://www.lfu.bayern.de/natur/wildtiermanagement_grosse_beutegreifer/wolf/doc/faq
_wolf.pdf
Weitere Informationen zum Wolf im Internetangebot des LfU unter:
http://www.lfu.bayern.de/natur/wildtiermanagement_grosse_beutegreifer/wolf/index.h
tm

 

PRESSEMITTEILUNG
Nr. 02 / 2015 26. Januar 2015
Natur
Landesamt für Umwelt informiert über Riss einer
Hirschkuh im Landkreis Miesbach
Genetische Analysen sollen weitere Erkenntnisse liefern
Am vergangenen Freitag wurde im Landkreis Miesbach zwischen Kreuth und dem
Sylvensteinspeicher eine Rothirschkuh tot aufgefunden. Der Fund wurde durch Mitglieder
des „Netzwerks Große Beutegreifer“ dokumentiert. Die Spurenlage deutet auf
ein hundeartiges Tier (großer Canide) als Verursacher hin. Ein Wolf ist derzeit als
Verursacher nicht sicher auszuschließen. Rissspuren und Fährten sind dahingehend
nicht eindeutig. Vom Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU) wurden umgehend
die zur sicheren Abklärung notwendigen genetischen Analysen beauftragt. Die Ergebnisse
liegen voraussichtlich innerhalb der nächsten zwei Wochen vor. Die Behörden
vor Ort wurden bereits informiert.
„Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ zum Wolf fasst das LfU in seinem Internetangebot
zusammen unter:
http://www.lfu.bayern.de/natur/wildtiermanagement_grosse_beutegreifer/wolf/doc/faq
_wolf.pdf
Weitere Informationen zum Wolf im Internetangebot des LfU unter:
http://www.lfu.bayern.de/natur/wildtiermanagement_grosse_beutegreifer/wolf/index.h
tm

 

PRESSEMITTEILUNG
Nr. 44 / 2014 12. Dezember 2014
Natur
Landesamt für Umwelt: Kamera zur Wildbeobachtung fotografiert wolfsähnliches Tier im Landkreis Oberallgäu

+++ Im südlichen Landkreis Oberallgäu wurden am Dienstagabend mit einer automatischen Kamera zur Wildbeobachtung Infrarotaufnahmen von einem wolfsähnlichen Tier gemacht. Eine vom Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU) unmittelbar in Auftrag gegebene Auswertung der Fotoaufnahmen ergab, dass es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um einen Wolf handelt. Eine abschließende Bestätigung ist aufgrund der Bildqualität zwar nicht möglich. Laut Experten sprechen jedoch die Proportionen von Kopf, Körper und Rute des Tiers für einen Wolf. Ob es sich um dasselbe Tier handelt, das Ende Mai südlich von Oberstdorf nachgewiesen wurde und sich anschließend längere Zeit im Bregenzer Wald (Vorarlberg) nahe der bayerischen Grenze aufgehalten hat, kann allein anhand der Fotos nicht beurteilt werden. +++

Die Behörden, Interessenverbände und Nutztierhalter vor Ort wurden informiert.
„Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ fasst das LfU in seinem Internetangebot
zusammen unter:
http://www.lfu.bayern.de/natur/wildtiermanagement_grosse_beutegreifer/wolf/doc/faq_wolf.pdf
Weitere Informationen zum Wolf im Internetangebot des LfU unter:
http://www.lfu.bayern.de/natur/wildtiermanagement_grosse_beutegreifer/wolf/index.htm

 

PRESSEMITTEILUNG
Nr. 31 / 2014 11. Juli 2014
Natur

Landesamt für Umwelt: Genanalysen bringen weitere Erkenntnisse über Wolfsnachweis im Oberallgäu
+++ Bei dem Ende Mai südlich von Oberstdorf nachgewiesenen Wolf handelt es sich um dasselbe Männchen, das gut eine Woche zuvor bei Lech im österreichischen Vorarlberg nachgewiesen wurde. Das ergab ein Abgleich der neuesten Ergebnisse der vom Landesamt für Umwelt (LfU) in Auftrag gegebenen genetischen Analysen mit den Analysen aus Vorarlberg. Gleichzeitig zeigen die Ergebnisse, dass es sich nicht um dasselbe Tier handelt, das Ende März im Inntal zwischen Oberaudorf und Brannenburg im Landkreis Rosenheim nachgewiesen wurde. Weitere Analysen zur
genauen Abstammung des Tieres stehen noch aus. +++

Die Behörden, Interessenverbände und Nutztierhalter vor Ort wurden bereits informiert. Seit dem Beleg im Oberallgäu Ende Mai gibt es keine weiteren Nachweise auf einen Wolf in Bayern.

„Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ fasst das LfU in seinem Internetangebot zusammen unter:
http://www.lfu.bayern.de/natur/wildtiermanagement_grosse_beutegreifer/wolf/doc/faq_wolf.pdf

Weitere Informationen zum Wolf im Internetangebot des LfU unter:
http://www.lfu.bayern.de/natur/wildtiermanagement_grosse_beutegreifer/wolf/index.htm

 

Pressemitteilung der Arbeitsgemeinschaft Herdenschutzhunde e.V.
Brandenburgs Schäfer nehmen das Herdenschutzhundwesen in eigene Hände
Pusack; den 29.06.14
Erstmalig in Deutschland fand am Samstag; dem 28.06.14 in Pusack/Brandenburg im Rahmen der jährlichen Vollversammlung der Arbeitsgemeinschaft Herdenschutzhunde e.V. eine standardisierte Zertifizierung von in Weidetierherden und Wildgatter lebenden Herdenschutzhunden (HSH) statt. Aufgabe dieser Hunde ist es, die ihnen anvertrauten Nutztiere gegen jegliche Übergriffe von außen zu schützen.
Die Veranstaltung und Zertifizierung der vorgestellten Herdenschutzhunde wurde durch den Prüfungsleiter nach den Richtlinien der AG-HSH e.V. durchgeführt. Ziel ist es, die HSH für ihren Verwendungszweck als geeignet herauszustellen und dazu beizutragen, die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Hunde von Generation zu Generation zu steigern.
Die “Prüfungsrichtlinie für Herdenschutzhunde/Hirtenhunde im Herdenschutzeinsatz“ wurde im Auf- trag des LUVG Brandenburg verantwortlich von der AG-HSH e.V. entwickelt und tritt für Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft mit dem 28.06.14 verbindlich in Kraft. Sie ist Bestandteil der sich noch in Ausarbeitung befindlichen “Richtlinie Haltung, Ausbildung und Zucht von Herdenschutz-hunden/Hirtenhunden“ und es ist davon auszugehen, dass dieser Standard künftig für alle HSH und ihre Halter in Brandenburg bindend werden wird.
Zu den Prüfungen sind ausschließlich Hunde der Rassen Pyrenäen Berghund sowie Maremmano zuge-lassen. Eine Vorauswahl geeignet erscheinender HSH ist im Rahmen einer Jugendprüfung ab dem 8. Lebensmonat möglich, sie ist allerdings keine Zuchtprüfung. Die finale Zuchtprüfung findet ab dem 24. Lebensmonat statt und entscheidet über die Tauglichkeit eines Hundes nach den Regeln der Richtlinie. Eine Wiederholung der Prüfung ist unzulässig. Alle Prüfungsstufen sind öffentlich, es können immer Gäste und Anwärter anwesend sein.
Die Arbeitsgemeinschaft Herdenschutzhunde e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, dass Herden-schutzhundewesen und deren Erhaltung in Deutschland zu fördern. Die Arbeitsgemeinschaft wird von Schäfern getragen, sie geben ihr Inhalt und Struktur. Betreut werden Herdenschutzhunde, die bei Weide-tierhaltern und Wildgatterbetreibern zum Schutz ihrer Tiere gehalten werden.

 

PRESSEMITTEILUNG
Nr. 27/2014  25. Juni 2014
Natur
Landesamt für Umwelt: Erste genetische Analyse bestätigt Wolfsverdacht im Landkreis Oberallgäu
Tier stammt aus der Alpenpopulation

+++ Die ersten Ergebnisse einer vom Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU) in Auftrag gegebenen genetischen Analyse haben den Anfangsverdacht bestätigt, dass es sich bei dem Ende Mai südlich von Oberstdorf gesichteten Tier um einen Wolf handelt. Anhand der gesicherten Spuren konnte nachgewiesen werden, dass das Tier aus der Population in den Südwestalpen, also aus der Schweiz, Italien oder Frankreich, stammt. Die weiteren Analysen bezüglich des Geschlechts sowie der genaueren Abstammung des Tieres werden im Laufe der kommenden Wochen
erwartet. +++
Die Behörden, Interessenverbände und Nutztierhalter vor Ort wurden bereits durch das Landratsamt Oberallgäu informiert.
„Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ fasst das LfU in seinem Internetangebot zusammen unter:
http://www.lfu.bayern.de/natur/wildtiermanagement_grosse_beutegreifer/wolf/doc/faq_wolf.pdf
Weitere Informationen zum Wolf im Internetangebot des LfU unter:
http://www.lfu.bayern.de/natur/wildtiermanagement_grosse_beutegreifer/wolf/index.htm
Weitere Auskünfte erteilt auch das Landratsamt Oberallgäu, Pressestelle, Tel. 08321-612-202, www.oberallgaeu.org.

 

PRESSEMITTEILUNG
Nr. 22/2014 02. Juni 2014
Natur
Landesamt für Umwelt informiert über möglichen
Wolfsnachweis im Landkreis Oberallgäu
Genetische Analysen sollen Wolfnachweis bestätigen
+++ Am vergangenen Wochenende wurde südlich von Oberstdorf ein wolfsähnliches
Tier beobachtet und auch fotografiert. Nach Auswertung des Bildmaterials handelt
es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen Wolf. Mitglieder des „Netzwerks
Große Beutegreifer“ haben Spuren vor Ort dokumentiert und gesichert. Das
Bayerische Landesamt für Umwelt (LfU) veranlasst zur sicheren Abklärung die
notwendigen genetischen Analysen. Das Ergebnis liegt voraussichtlich innerhalb der
nächsten zwei Wochen vor. +++
Die Behörden, Interessens- und Nutztierhalterverbände vor Ort wurden informiert.
Bei dem Ereignis handelt sich um den ersten konkreten Hinweis auf einen möglichen
Wolf im Allgäu. Inzwischen gibt es in Vorarlberg immer wieder Wolfssichtungen. Das
nächste bekannte Wolfsrudel lebt seit 2012 in der Nähe von Chur in Graubünden.
Ein Wolfsrudel besteht aus Eltern, Jungtieren des Vorjahres und den diesjährigen
Welpen. Bei Geschlechtsreife wandern die halbwüchsigen Tiere ab, vor allem Rüden
legen dabei große Strecken zurück.

Presseveröffentlichungen

Kreisbote 12.07.2014

Allgäuhit 12.07.2014

 

 

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Bär I

Wolf I

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