Futterrationsrechner

Der kostenlose Futterrations-rechner für Schafe und Ziegen ermöglicht die Zusammen-stellung bedarfsgerechter Ration für Schafe, Lämmer, Ziegen und Kitze.
Die Berechnung läuft über Excel und ist für jedermann einfach über vier Schritte auszuführen.

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Weisses Bergschaf (gefährdet!)
Weisses Bergschaf (gefährdete Rasse!)

Mittelgroßes bis großes Landschaf
Gewicht: 75 - 85 kg (w) / 90 - 120 kg (m)
Wolle: schlichtwollig (32-36 Mikron), 15-20 cm lang
Schur: zweimal jährlich, 4 - 8 kg Wolle
Brunstzyklus: asaisonal
Erstlammalter: 13-15 Monate
Aussehen: ganzfarbig weiß; mit unbewolltem, schmalem, ramsnasigem Kopf; hornlos; lange, breite, hängende Ohren; kräftigen Beine mit straffen Fesseln und festen Klauen; lang abgewachsenen, leicht gewellten, weißen Schlichtwolle mit seidigem Glanz
Eignung: Haltung in rauen Hochgebirgslagen

Herkunft:

Das Weiße Bergschaf wurde aus den Bergschafrassen der Alpenländer gezüchtet. Es hat in Bayern seinen züchterischen Ursprung im Werdenfelser Land, wo es zu Beginn des 20. Jahrhunderts aus der Einkreuzung von Bergamaskern in das bodenständige Steinschaf entstand.

Zuchtziel:

Züchtung eines an die Haltung in rauen Hochgebirgslagen angepasstes, frühreifes Landschaf mit hoher Fruchtbarkeit, Langlebigkeit und besten Muttereigenschaften. Selektion auf Pigmentfreiheit und Freiheit von toten Haaren.

Link:

LfL Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft

Braunes Bergschaf (gefährdet)
Braunes Bergschaf (gefährdete Rasse!)

Mittelgroßes bis großes Landschaf
Gewicht: 70 - 80 kg (w) / 85 - 110 kg (m)
Wolle: schlichtwollig (32-36 Mikron), 15-20 cm Länge
Schur: 2 mal pro Jahr, 4-8 kg Wolle
Brunstzyklus: asaisonal
Erstlammalter: 12 - 15 Monate
Aussehen: ganzfarbig braun; schmaler, ramsnasiger Kopf; hornlos; breite, hängende Ohren; cognacfarbene bis sattbraune Schlichtwolle
Eignung: Anpassung an raue Hochgebirgsbedingungen

Herkunft:

Das Braune Bergschaf wurde aus Bergschafrassen der Alpenländer gezüchtet und hat seine Heimat in Bayern, Tirol, Südtirol und der Schweiz. In Bayern wurde es einst zur Herstellung des begehrten Jagdlodens gezüchtet.

Zuchtziel:

Züchtung eines an raue Hochgebirgsbedingungen anpassungsfähigen, frühreifen Schafes mit hoher Fruchtbarkeit, Langlebigkeit und besten Muttereigenschaften

Link:

LfL Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft

Brillenschaf (gefährdet)
Brillenschaf (gefährdete Rasse!)

Großrahmiges Steinschaf
Gewicht: 65 - 75 kg (w) / 80 - 100 kg (m)
Wolle: weiße Schlichtwolle (32-38 Mikron), 10-15 cm
Schur: 2 Mal pro Jahr, 3 -6 kg Wolle
Brunstzyklus: asaisonal
Erstlammalter: 12 - 15 Monate
Aussehen: langer, schmaler, unbewollter Kopf; hornlos; ramsnasig; breite, hängende Ohren; typische Pigmentierung (Brille) soll das Auge gleichmäßig umgeben und kann zur Nase hin verschoben auftreten; unteren ein bis zwei Drittel der Ohren sind schwarz pigmentiert; an der Unterlippe und am Kinn geschlossene Pigmentflecken möglich; weißes, schlichtwolliges Vlies
Eignung: niederschlagsreiche Gebirgsregion

Herkunft:

Das Brillenschaf entstand in Kärnten und Slowenien durch Einkreuzung von Paduaner und Bergamaskerschafen in das bodenständige Steinschaf. Im südöstlichen Oberbayern gibt es diese Rasse seit über 100 Jahren.

Zuchtziel:

Züchtung eines anpassungsfähigen, anspruchslosen Schafes für die Gebirgsregion, dass sich besonders durch Frühreife, Langlebigkeit und Anpassung für niederschlagsreiche Gebiete eignet.

Link:

LfL Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft

 

Alpines Steinschaf (gefährdet)
Alpines Steinschaf (gefährdete Rasse!)

Feingliedriges, kleines bis mittelgroßes Schaf
Gewicht: 45 - 60 kg (m) / 60 - 75 kg (m)
Wolle:  mischwollig, alle Wollfarben
Schur:  2 Mal pro Jahr, 2-3 kg Wolle
Brunstzyklus: asaisonal
Erstlammalter:  12-15 Monate, zweimalige Lammung je Jahr ist möglich
Aussehen: feingliedrig mit breitem und tiefem Körper; Kopfprofil  gerade und das Nasenbein leicht gebogen; Ohren stehen leicht hängend ab; Böcke häufig einfach gebogene oder schneckenartige Hörner, Mutterschafe gelegentlich Knaupen oder einfach gebogene Hörner; langer bewollter Schwanz reicht bis zum Sprunggelenk, Ende ist häufig geknickt; Gesichtsfeld, Bauch und Füße unbewollt; alle Wollfarben und Farbzeichnungen, vor allem auch graue Wollen;
Eignung: rauen Lagen des Hochgebirges; aufgrund seiner Zutraulichkeit gut geeignet für die Haltung in kleinen Beständen

 

Herkunft:

Das Alpine Steinschaf stammt vom Torfschaf ab und entspricht der ursprünglichen Schafrasse des gesamten Ostalpenraumes. In kleinen Restbeständen blieb es in Oberbayern (Berchtesgadener Land), Salzburg und Tirol (Nauders) erhalten.

Zuchtziel:

Züchtung eines anpassungsfähigen, widerstandsfähigen, robusten Schafes für die rauen Lagen des Hochgebirges, mit ausgezeichneter Trittsicherheit, besten Muttereigenschaften, Langlebigkeit sowie hoher Fruchtbarkeits- und Aufzuchtleistung.

Links:

LfL Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft
Das Alpine Steinschaf

 

Krainer Steinschaf (gefährdet!)
Krainer Steinschaf (gefährdete Rasse!)

Feingliedriges, kleines bis mittelgroßes Schaf
Gewicht: 45 - 55 kg (w) / 55 - 70 kg (m)
Wolle: mischwollig, alle Farbzeichnungen, überwiegend schwarz und weiß, 10-20 cm lang
Schur: 2 Mal pro Jahr, 3 kg
Brunstzyklus: asaisonal
Erstlammalter: 13-15 Monate, zweimalige Lammung je Jahr ist möglich
Aussehen: Kopfprofil ist gerade und das Nasenbein leicht gebogen; Ohren stehen waagrecht ab; überwiegend hornlos; langer bewollter Schwanz reicht bis zum Sprunggelenk; Gesichtsfeld, Bauch und Füße unbewollt. überwiegend die Wollfarben schwarz und weiß sowie verschiedene Farbzeichnungen, vor allem die Köpfe sind bunt gezeichnet
Eignung: zum Teil zur Milchnutzung gehalten, gut geeignet für die Haltung in kleinen Beständen (Zutraulichkeit)

Herkunft:

Das Krainer Steinschaf stammt direkt vom Torfschaf ab und entspricht der ursprünglichen Schafrasse der Alpen. Es konnte in seiner ursprünglichen Form in den slowenischen Alpen im Gebiet um den Triglav-Nationalpark unter traditionellen Haltungsbedingungen erhalten werden,wo es heute noch zur Milchnutzung gehalten wird.

Zuchtziel:

Züchtung eines anpassungsfähigen, widerstandsfähigen, robusten Schafes für die rauen Lagen des Hochgebirges, mit ausgezeichneter Trittsicherheit, besten Muttereigenschaften, Langlebigkeit sowie hoher Fruchtbarkeits-, Aufzucht- und Säugeleistung.

Link:

LfL Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft

 

Schwarzes Bergschaf
Schwarzes Bergschaf

Mittelgroßes bis großes Landschaf
Gewicht: 70 - 80 kg (w) / 85 - 110 kg (m)
Wolle: lange Schlichtwolle (32-36 Mikron),
Schur: 2 mal pro Jahr, 4-8 kg
Brunstzyklus: asaisonal
Aussehen: ganzfarbig schwarz; lang abgewachsene Schlichtwolle mit seidigen Glanz; schmaler, ramsnasiger und hornloser Kopf; breiten Hängeohren; kräftiges Fundament
Eignung: Haltung in rauen Hochgebirgslagen

Herkunft:

Das Schwarze Bergschaf geht wie alle anderen Bergschafrassen auf das in Bayern und Tirol beheimatete Steinschaf zurück, in das zu Beginn des 20. Jahrhunderts Bergamaskerschafe eingekreuzt wurden.

Zuchtziel:

Züchtung eines an die Haltung in rauen Hochgebirgslagen angepassten, frühreifen Landschafes mit hoher Fruchtbarkeit bei einer ausgeprägt asaisonalen Brunst, besten Muttereigenschaften und besonderer Langlebigkeit.

Link:

LfL Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft

 

Tiroler Steinschaf
Tiroler Steinschaf

Mittelgroßes bis großes Schaf
Gewicht: min. 55 kg (w) / min. 90 kg (m)
Wolle: graue und weiße Mischwolle, lang
Schur: 2 mal pro Jahr, 4 - 6 kg Wolle
Brunstzyklus: asaisonal
Erstlammalter: 12 - 15 Monate
Aussehen: stark geramster Kopf; starkes, nicht zu eng anliegendes, gleichmäßig geschwungenes Horn; Ohren spitz bis mittelbreit und nicht hängend; mischwolliges, lang abgewachsenes Vlies in grau oder weiß.
Eignung: alpine Regionen

Herkunft:

Das Tiroler Steinschaf ist die älteste Tiroler Schafrasse und stammt ursprünglich vom bereits ausgestorbenen Zaupelschaf ab. Sein Hauptverbreitungsgebiet liegt heute im Zillertal in Tirol.

Zuchtziel:

Züchtung eines robusten Schafes für die alpinen Regionen mit sehr gutem Fundament bei straffer Fesselung und harter Klaue sowie hoher Fruchtbarkeit und guter Aufzuchtleistung bei asaisonalem Brunstverhalten.

Link:

LfL Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft

Walliser Schwarznasenschaf
Walliser Schwarznasenschaf

Großes Landschaf
Gewicht: 70 - 90 kg (w) / 80 - 120 kg (m)
Wolle: grob, gelockt, nach 180 Tagen 7-8 cm
Schur: 2 mal pro Jahr, 3 - 4,5  kg Wolle
Brunstzyklus: asaisonal
Erstlammalter: 15 - 18 Monate
Aussehen: schwarzer, stark geramster Kopf mit langen, getragenen Ohren; schraubenförmige, waagrecht abwachsende Hörner bei beiden Geschlechtern; schwarz gestiefelte Beine und eine lange, grobe, weiße, gelockte Wolle mit Grannenhaaren
Eignung: Haltung im rauen Hochgebirge

Herkunft:

Das Walliser Schwarznasenschaf stammt aus dem Oberwallis und ist die einzige gehörnte Schafrasse in der Schweiz. Es geht im Wesentlichen auf das schwarznasige Vispertalerschaf zurück.

Zuchtziel:

Züchtung eines spätreifen, an die Haltung im rauen Hochgebirge angepassten, robusten, genügsamen Schafes mit asaisonalem Brunstzyklus. Das typische Vlies bietet guten Schutz gegenüber Kälte und Niederschlag.

Walliser Landschaf
Walliser Landschaf

Mittelgroßes bis großes Schaf
Gewicht: 50 - 75 kg (w) / 70 - 90 kg (m)
Wolle: grob, gelockt, lang
Schur:  2 mal pro Jahr
Brunstzyklus:  asaisonal
Erstlammalter:  15-18 Monate
Aussehen: eher leicht und hat einen langen, geramsten Kopf mit spiralig-gewundener Behornung beider Geschlechter; grobes Vlies aus langen, wenig gekrausten Haaren; rotbraun oder schwarz, im Alter ergrauend; Hinterbeine bewollt, Vorderbeine nicht
Eignung: magere Standorte des Hochgebirges

Herkunft:

Das Walliser Landschaf (Roux du Valais) ist eine autochthone Rasse des Oberwallis, deren Herkunft unklar ist. Vermutet wird eine Abstammung vom ausgestorbenen Kupferschaf, Herdbuchzucht in Bayern seit 2007.

Zuchtziel:

Züchtung eines ruhigen, zutraulichen und futterdankbaren Schafes für magere Standorte des Hochgebirges mit Trittsicherheit und sehr harten Klauen. Starker Herdentrieb und Standorttreue bei Älpung sowie asaisonale Brunst.

Link:

LfL Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft

 

Montafoner Steinschaf
Montafoner Steinschaf

Relativ kleines Schaf
Gewicht: 35 - 50 kg (w) / 55 - 65 kg (m)
Wolle: Mischwolle, alle Farben möglich, lang
Schur: 2 mal pro Jahr
Brunstzyklus: asaisonal
Erstlammalter: 12 - 15 Monate
Aussehen: dünne Beinen; schmaler Kopf mit geradem Profil; beide Geschlechter sind hornlos oder gehörnt, wobei Böcke mit Schnecken und Auen sichelförmige Hörner tragen; grobe Wolle in allen Farben
Eignung: Nutzung extensivster Hochgebirgslagen

Herkunft:

Das Montafoner Steinschaf ist eine autochthone Rasse des Montafon, gehört zu der Gruppe der Steinschafe und ist ein direkter Nachkomme des Torschafes. Bestand gefährdet, Herdbuchzucht in Bayern seit 2007.

Zuchtziel:

Züchtung eines widerstandsfähigen, anspruchslosen Schafes für die Nutzung extensivster Hochgebirgslagen mit asaisonaler Brunst, sehr hoher Fruchtbarkeit und Frühreife, mit wenig Fleischansatz, jedoch von bester Qualität.

Juraschaf
Juraschaf

Mittelgroßes, robustes und tiefgewachsenes Schaf
Gewicht: 70 - 85 kg (w) / 90 -120 kg (m)
Wolle: nahezu Merinocharakter, kurz (28-30 mm)
Schur: jährlich, 3 - 4 kg
Brunstzyklus: asaisonal
Erstlammalter: 15-18 Monate
Aussehen: gerade Nasenlinie; Ohren mittellang und waagrecht; Wolle einheitlich hellbraun (elbfarben) über kastanienbraun bis schwarz ; Kopf und Beine glänzend schwarz behaart, unbewollt; hornlos
Eignung: Nutzung von Hochalmen

Herkunft:

Das Juraschaf stammt aus der Schweiz. Dort wird es als Schwarzbraunes Bergschaf bezeichnet. Es wurde aus den einheimischen Landschlägen von Jura-, Saanen-, Simmentaler-, Frutigschaf und Roux de Bagnes gezüchtet.

Zuchtziel:

Züchtung eines zur Nutzung von Hochalmen bestens geeigneten Schafes, das temperamentvoll und robust sein soll mit guter Mastfähigkeit und Fleischfülle. Asaisonale Brunst mit hoher Fruchtbarkeit, leichtlammig.

Link:

LfL Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft

Geschecktes Bergschaf

Mittelgroßes bis großes, geschecktes Landschaf
Gewicht: 70 -80 kg (w) / 85 -110 kg (m)
Wolle: Schlichtwolle (32-36 Mikron)
Schur: Zweimal jährlich, 4 - 8 kg Wolle
Brunstzyklus: asaisonal
Erstlammalter: 12-15 Monate
Aussehen: ausgezeichnet durch Farben und Muster, überwiegend schwarz-weiß gescheckt, vereinzelt auch braun-weiß; Farben sauber voneinander getrennt; schmaler Kopf; ramsnasig; hornlos; breite, hängende Ohren
Eignung: Anpassung an raue Hochgebirgsbedingungen

Herkunft:

Einzelne gescheckte Tiere waren bei den Bergschafherden immer anzutreffen. In Österreich gibt es einen Bestand von mehr als 400 Tieren, die das „Tscheggenschaf“ oder „Buntes Bergschaf“ seit Ende der 70-er Jahre züchten, bisher ohne eigenes Zuchtbuch.

Zuchtziel:

Züchtung eines an raue Hochgebirgsbedingungen anpassungsfähigen, frühreifen Schafes mit hoher Fruchtbarkeit, Langlebigkeit und besten Muttereigenschaften.

Link:

LfL Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft