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Entstehung und Aufgaben des ÖBSZ

Gründung des Bundesverbandes

Am 17. Jänner 2002 wurde von den österreichischen Schaf- und Ziegenzuchtverbänden, der Österreichischen Schaf- und Ziegenbörse (Erzeugergemeinschaft) und den Landwirtschaftskammern der Österreichische Bundesverband für Schafe und Ziegen gegründet. Dieser Zusammenschluss mit dem Ziel, umfassende Synergieeffekte zu nutzen sowie eine Stärkung der Interessenvertretungen herbeizuführen, wurde auch vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft unterstützt.

Mitglieder

Die Mitglieder des Bundesverbandes sind die 13 österreichischen Landesschaf- und Ziegenzuchtverbände sowie die Landwirtschaftskammern der Bundesländer. Weitere Mitglieder sind die Österreichische Schaf- und Ziegenbörse und die ARGE-Schafzuchtverbände.

Aufgaben des Bundesverbandes

Interessenvertretung

Interessenvertretung

Eine wichtige Aufgabe des Bundesverbandes ist die Interessenvertretung der österreichischen Züchter und Halter von Schafen und Ziegen. In verschiedenen Ausschüssen werden relevante Themen erarbeitet, um eine einheitliche Vorgehensweise zu ermöglichen und staatliche Organisationen haben nunmehr einen einzigen Ansprechpartner. Ebenso wichtig ist die Vertretung nach außen. In Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftskammer Österreich wird die Teilnahme an Arbeitsgruppen in Brüssel verwirklicht.

Öffentlichkeitsarbeit

Öffentlichkeitsarbeit

Fachtagungen mit Schwerpunkten im Bereich Tierzucht, Tiergesundheit, Vermarktung und Qualitätssicherung, bei deren Organisation der Bundesverband mitwirkt, sind wichtige Informationsquellen für den Landwirt, um seine Produktion zu optimieren und immer auf dem neuesten Stand zu sein. Darüber hinaus tragen die verschiedenen öffentlichen Auftritte maßgeblich dazu bei, das Bild der Schaf- und Ziegenhaltung in der Bevölkerung positiv zu stärken und ihre vielfältigen Produkte näher an die Konsumenten zu bringen.

Zentrales Herdebuch

Zentrales Herdebuch

Der ÖBSZ betreibt eine zentrale Herdebuchdatenbank, in der alle Informationen über Zuchttiere, deren Leistungen, Bewertungen und Auszeichnungen verzeichnet werden. Die Anpaarungsempfehlungen und Inzuchtkoeffizientberechnung bei den gefährdeten Rassen werden ebenso damit erstellt, wie Kataloge für Versteigerungen und Schauen. Des Weiteren besteht eine direkte Schnittstelle zum VIS (Veterinärinformationssystem), die die Umsetzung der Tierkennzeichnugnsverordnung garantiert und den Betrieben weitere wichtige Serviceleistungen bietet.

Tierzucht

Tierzucht

Die Aufgaben der Landesverbände im Tierzuchtbereich sind die Herdebuchführung, Zuchtwertfeststellung, Dateneingabe und -auswertungen sowie die Durchführung von Leistungsprüfungen (Tierbewertungen, Untersuchungen mittels Ultraschall). Österreichweite Zuchtprogramme für Schafe und Ziegen werden in Unterausschüssen vorbereitet und dann gemeinsam mit Vertretern der Universität für Bodenkultur erstellt, wobei die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse einfließen.

Tiergesundheit

Tiergesundheit

Es herrscht vielerorts ein Mangel an Tierärzten, die auf den kleinen Wiederkäuer spezialisiert sind. Daher strebt der Bundesverband eine enge Zusammenarbeit mit dem Bundesminiserium für Gesundheit, den Tiergesundheitsdiensten und den Praktikern an, um gemeinsam konstruktive Lösungsansätze für die anstehenden Probleme zu finden und einheitliche Tiergesundheitsprogramme zu entwickeln. Zu diesem Zweck werden länderweise Informationsveranstaltungen, Diskussionsrunden oder Stammtische organisiert. Darüber hinaus ist der ÖBSZ Teil einer Arbeitsgruppe des TGD speziell für kleine Wiederkäuer.

Marketingaktivitäten

Marketingaktivitäten

Der Bundesverband setzt auch einen Schwerpunkt in der Koordination und Abstimmung regionaler Marketingaktivitäten auf Bundesebene. Gemeinsam mit der AMA werden in regelmäßigen Abständen gezielte Marketingaktivitäten gesetzt, um den Wert der Schaf- und Ziegenprodukte publik zu machen und zu fördern. Teil dieser Maßnahmen sind ansprechende Informationsfolder und Rezeptbroschüren rund um Fleisch und Milchprodukte.

 

Bildungsinitiativen

Bildungsinitiativen

Der Bundesverband setzt sich besonders für die Weiterbildung der Schaf- und Ziegenbetriebe Österreichs ein, denn in Fachwissen und neuen Erkenntnissen liegt der Schlüssel vieler erfolgreicher Betriebe. Im Rahmen von Bildungsprojekten werden Maßnahmen erarbeitet die in Form von verschiedenen Lehrangeboten über die Ländlichen Fortbildungsinstitute für alle LandwirtInnen zugänglich sind. Schulungsunterlagen, Broschüre, Folder und vieles mehr sind weitere PRodukte dieser Initiativen. Für die wachsende Anzahl der Arbeitskreise in der Schaf- und Ziegenhaltung entwickelte der ÖBSZ ein umfassendes Betriebszweigsauswertungsprogramm, das den Betrieben tiefe Einblicke in die wirtschaftlichen Zusammenhänge des eigenen Betriebes vermitteln kann.

Ausschüsse

  • Obmännerkonferenz der Schaf- und Ziegenzuchtverbände
  • Fachausschuss der Geschäftsführer
  • Zuchtausschuss
  • Fachunterausschüsse des Zuchtausschuss (Bergschafe, Fleischschafe, Merino, gefährdete Rassen, Milchschafe/ziegen)
  • Vermarktungs- und Marketingausschuss
  • Gesundheitsausschuss
  • Ausschuss für Ziegenangelegenheiten
  • EDV- und Herdebuchausschuss

Vorstand

  • Johann Georg Höllbacher (Obmann)
  • Josef Stöckl (Obmann-Stv.)
  • BR Eduard Köck
  • Dipl.-Ing. Dr. Horst Jauschnegg (TZDir. Stmk)
  • Bacher Michael