Futterrationsrechner

Der kostenlose Futterrations-rechner für Schafe und Ziegen ermöglicht die Zusammen-stellung bedarfsgerechter Ration für Schafe, Lämmer, Ziegen und Kitze.
Die Berechnung läuft über Excel und ist für jedermann einfach über vier Schritte auszuführen.

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Coburger Fuchsschaf (gefährdet!)
Coburger Fuchsschaf (gefährdete Rasse!)

Mittelgroßes, edles Schaf
Gewicht: 60 - 85 kg (w) / 85 - 105 kg (m)
Wolle: Schlichtwolle (33-36 Mikron), 15-20 cm Länge
Schur: jährlich, 3 - 5 kg Wolle
Brunstzyklus: saisonal mit langer Brunstsaison
Erstlammalter:  18-23 Monate
Aussehen: hornloser, schmaler Kopf, der bis hinter die Ohren unbewollt ist, von rotbrauner bis goldgelber Farbe, hellt mit zunehmendem Alter auf (“Goldenes Vlies”) und deutlichem Glanz; Böcke können eine Mähne und Tiere beiderlei Geschlechts einen Aalstrich aufweisen; leichte Ramsnase;  Beine sind feinknochig, unbewollt und von gleicher Farbe wie der Kopf; trockenes Fundament und feste Fesseln
Eignung: Koppel- und Hütehaltung in rauen Mittelgebirgslagen

Herkunft:

Das Coburger Fuchsschaf ist eine alte Landschafrasse, die ursprünglich in vielen Mittelgebirgsregionen beheimatet war, z. B. Eifeler und Hunsrücker Rotköpfe, Westerwälder, Eisfelder und Oberpfälzer Füchse, Coburger Fuchsschafe. Als Coburger Fuchsschaf wurden diese Fuchsschaftypen 1966 von der DLG als Rasse anerkannt.

Zuchtziel:

Züchtung eines widerstandsfähigen, genügsamen, pferchfähigen Landschafes mit besonderer Eignung zur Koppel- und Hütehaltung in rauen Mittelgebirgslagen. Erhaltung regionaler Rasseschläge mit ihren typischen Wollen.

Link:

LfL Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft

Rhönschaf (gefährdet!)
Rhönschaf (gefährdete Rasse!)

Mittelgroßes Schaf
Gewicht: 60 - 85 kg (w) / 85 - 105 kg (m)
Wolle: Schlichtwolle (32-38 Mikron) und typischem Glanz
Schur: jährlich, 3 - 5 kg Wolle
Brunstzyklus: saisonal mit langer Brunstsaison
Erstlammalter: 17-23 Monate
Aussehen: schwarzhaariger, hornloser, bis hinter die Ohren unbewollter Kopf; weiße Platte bis an die Ohren erlaubt; handbreiter Kragen, dessen Spitze bis auf etwa 1,5 Handbreit an das Brustbein heranragen kann; Beine unbewollt; Außer Kopf alle behaarten Körperteile bis zu den Klauen weiß; kräftigen und langen Körper; Hinterbeinstellung evtl. leicht gewinkelt
Eignung: marsch- und pferchfähiges Schaf zur Landschaftspflege, besonders in rauen Mittelgebirgslagen


 Die weiße Schlichtwolle mit typischem Glanz hat eine Feinheit von 32 bis 38 Mikron. Das Schaf hat eine lange Brunstsaison. Die Erstzulassung erfolgt im Alter von 12 bis 18 Monaten.

Herkunft:

Das Rhönschaf ist eine der ältesten Rassen Deutschlands (erste Erwähnung 1844). Es ist eine typische Landschafrasse der Mittelgebirgslagen, die ihren Ursprung in der Rhön hat, im Grenzgebiet von Bayern, Hessen, Thüringen.

Zuchtziel:

Ein anspruchsloses, widerstandsfähiges, marsch- und pferchfähiges Schaf zur Landschaftspflege, besonders in rauen Mittelgebirgslagen. Eine asaisonale Brunst wird angestrebt.

Link:

LfL Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft

Waldschaf (gefährdete Rasse!)
Waldschaf (gefährdete Rasse!)

Klein bis mittelgroßes Schaf
Gewicht: 40 - 55 kg (w) / 60 - 70 kg (m)
Wolle: Mischwollig
Schur:
Brunstzyklus: asaisonal
Erstlammalter: 13-18 Monate, zweimalige Lammung je Jahr ist möglich
Aussehen: Kopfprofil ist gerade und Nasenbein leicht gebogen; großer Anteil der Böckegehörnt, Weibliche Tiere gelegentlich; einfarbige Vlies von meist weißer, aber auch brauner oder schwarzer Farbe;
Eignung: wetterhartes Schaf für raue Mittelgebirgslagen

Herkunft:

Das Waldschaf stammt vom Zaupelschaf ab. Restbestände blieben in den unwirtlichen Gebieten des Bayerischen Waldes, Böhmerwaldes bis zum österreichischen Mühl- und Waldviertel erhalten.

Zuchtziel:

Züchtung eines frühreifen, genügsamen, robusten und wetterharten Schafes für raue Mittelgebirgslagen. Das Schaf hat eine hohe Milchleistung und gute Fruchtbarkeit bei asaisonalem Brunstverhalten

Link:

LfL Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft

Ciktaschaf
Ciktaschaf

Kleines, feingliedriges Landschaf
Gewicht: 40 -55 kg (w) / 60 - 70 kg (m)
Wolle: mischwollig,
Schur: jährlich, 3 -3,5 kg Wolle
Brunstzyklus: asaisonal
Erstlammalter: 13-18 Monate
Aussehen: gerades Kopfprofil und ein leicht gebogenes Nasenbein; Ohrenkurz, spitz und seitlich abstehend; Böcke überwiegend gehörnt; Vliesmischwollig und einfarbig, zumeist weiß, aber auch braun oder schwarz
Eignung: widerstandsfähiges Landschafes für Extensivflächen

Herkunft:

Das Ciktaschaf, ein Schlag des Waldschafes, ist ein direkter Nachfahre des Zaupelschafes und wurde ab dem 18. Jahrhundert von bayerisch-schwäbischen Auswanderern quasi als Mitgift nach Ungarn mitgenommen.

Zuchtziel:

Züchtung eines äußerst anspruchslosen und widerstands-fähigen Landschafes für Extensivflächen mit asaisonaler Brunst, sehr guter Fruchtbarkeit und einer Wolle, die sich gut zum Spinnen von Hand eignet.

Link:

LfL Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft

 

Graue Gehörnte Heidschnucke
Graue Gehörnte Heidschnucke

Kleines, kurzschwänziges Landschaf
Gewicht: 45 - 55 kg (w) / 75 - 90 kg (m)
Wolle: Mischwolle (38-39 Mikron), lang
Schur: jährlich, 1,7 - 4 kg
Brunstzyklus: streng saisonal
Erstlammalter: 12 bzw. 24 Monate
Aussehen: am länglichen Kopf nach hinten gebogene (weiblich) bzw. schneckenartige Hörner (männlich), sowie kleine, schräg aufwärts stehende Ohren; das silbergraue, mischwollige Vlies hat einen schwarzen Brustlatz; kurzer Schwanz
Eignung: für die Landschaftspflege

trägt am länglichen Kopf nach hinten gebogene (weiblich) bzw. schneckenartige Hörner (männlich), sowie kleine, schräg aufwärts stehende Ohren. Das graue, mischwollige Vlies hat einen schwarzen Brustlatz und eine Feinheit von .

Herkunft:

Die Graue Gehörnte Heidschnucke stammt höchstwahrscheinlich vom Mufflon ab und war ursprünglich von Nordeuropa bis Sibirien verbreitet, heute ist ihr Hauptzuchtgebiet in Deutschland die Lüneburger Heide.

Zuchtziel:

Züchtung eines bodenständigen, anspruchslosen und widerstandsfähigen Schafes mit korrektem Fundament, welches insbesondere für die Landschaftspflege geeignet ist. Das Schaf zeigt ein streng saisonales Brunstverhalten.

Link:

LfL Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft

Weiße Gehörnte Heidschnucke
Weiße Gehörnte Heidschnucke

Kurzschwänziges, nordisches Heideschaf
Gewicht: 40 - 50 kg (w) / 70 - 80 kg (m)
Wolle: Mischwolle, sehr lang
Schur: jährlich
Brunstzyklus: saisonal
Erstlammalter: (Erstzulassung erfolgt im Alter von 10 bis 18 Monaten)
Aussehen: weiß und ohne Abzeichen; ein langer, keilförmiger Kopf trägt schneckenförmige Hörner (Böcke) und sichelförmig nach hinten gebogene Hörner (weibliche Tiere); Vlies rein weiß und gleichmäßig ausgebildet, äußeres Vlies aus grobem Oberhaar, inneres aus feinerem, weichem Unterhaar; Kopf, Beine und der kurze Schwanz sollen unbewollt und weiß behaart sein; Kleine Pigmentflecken an Kopf und Beinen sind zulässig
Eignung: Beweidung von Heide- und Moorflächen besonders geeignet

Herkunft:

[Text war Kopie von Hornloser Heidschnucke, 1:1-Text LfL, Herkunft fehlt]

Zuchtziel:

Züchtung eines genügsamen, widerstandsfähigen und zur Landschaftspflege besonders geeigneten Landschafes. Erwünscht ist ein fettarmer Schlachtkörper, der qualitativ hochwertiges Fleisch liefert. Durch korrekte Ausbildung von Fundament und Klauen wird eine gute Marschfähigkeit erreicht. Sehr gute Muttereigenschaften und eine leichte Lammung sind weitere Kennzeichen dieser Rasse.

Link:

LfL Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft

 

Weiße Hornlose Heidschnucke
Weiße Hornlose Heidschnucke

Kleinwüchsiges Landschaf
Gewicht: 40 - 50 kg (w) / 65 - 80  kg (m)
Wolle: Mischwolle, sehr lang
Schur:  jährlich, 1,7 -4 kg Wolle
Brunstzyklus:  streng saisonal
Erstlammalter:  12 bzw. 24 Monate
Aussehen: länglicher Kopf mit kleinen, schräg aufwärts stehenden Ohren; hornlos; feiner Knochenbau und rein weißes, mischwollige Vlies; Beine und der kurze Schwanz sind unbewollt weiß
Eignung: Haltung und Beweidung von feuchten Moor- und Heideflächen

Herkunft:

Die Weiße Hornlose Heidschnucke, auch „Moorschnucke“ stammt aus den Moorgebieten Niedersachsens, wo sie seit Jahrhunderten gezüchtet wird. Sie entstand wahrscheinlich durch Einkreuzung von hornlosen Landschafen.

Zuchtziel:

Züchtung eines anspruchslosen, marschfähigen und widerstandsfähigen Schafes, das speziell an die Haltung und Beweidung von feuchten Moor- und Heideflächen angepasst ist. Die Brunst ist streng saisonal.

Link:

LfL Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft

 

Bentheimer Landschaf
Bentheimer Landschaf

Großrahmiges, hochbeiniges Landschaf
Gewicht: 65 - 70 kg (w) / 90 -110 kg (m)
Wolle: Schlichtwolle (37-38 Mikron)
Schur:  jährlich, 2,5 - 5 kg Wolle
Brunstzyklus: Saisonal mit langer Brunstsaison
Erstlammalter: 12-15 Monate
Aussehen: schwarze Zeichen um die Augen und lange Ohren mit dunklen Spitzen; Kopf ist schmal, länglich, hornlos und bei Böcken geramst; weiße Schlichtwolle, z.T. mit Mähnenbildung und einen langen, bewollten Schwanz
Eignung: geringwüchsige Grünland-, Heide- und Moorweiden

Herkunft:

Das Bentheimer Landschaf stammt ursprünglich aus Niedersachsen und entstand durch Kreuzung von einheimischen Marsch- und Heideschafen mit dem holländischen Drentheschen Heideschaf.

Zuchtziel:

Züchtung eines anspruchslosen, marschfähigen und widerstandsfähigen Landschafes für geringwüchsige Grünland-, Heide- und Moorweiden. Das Bentheimer Landschaf hat eine verlängerte Brunstsaison.

Link:

LfL Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft

Skudde
Skudde

Kleinste, deutsche Schafrasse
Gewicht:  30 - 40 kg (w) / 40 - 50 kg (m)
Wolle:  Mischwolle
Schur: jährlich, 2 - 2,5 kg
Brunstzyklus:  bedingt asaisonal
Erstlammalter:  13-17 Monate
Aussehen: keilförmiger Kopf, der mit Stichelhaaren besetzt ist und bei den Böcken ein schneckenförmiges Gehörn trägt; Böcke tragen eine Mähne;mischwolllige Vlies zumeist weiß, seltener auch braun oder schwarz
Eignung: Landschaftspflege auf Extensivstandorten

Herkunft:

Die Skudde zählt zur Gruppe der kurzschwänzigen, nordischen Heideschafe. Ihren Ursprung hat diese seit langem bekannte bodenständige Landrasse in Ostpreußen und im Baltikum („Heidschnucke der Masuren“).

Zuchtziel:

Züchtung eines robusten, gegenüber Krankheiten widerstandsfähgien, kleinrahmigen Landschafes mit besonderer Eignung zur Landschaftspflege auf Extensivstandorten und asaisonaler Brunst mit häufigen Zwillingsgeburten.

Link:

LfL Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft

Scottish Blackface
Scottish Blackface

Mittelgroßes Landschaf
Gewicht: 50 - 55 kg (w) / 70 - 80 kg (m)
Wolle: Schlichtwolle, 20-30 cm Wolllänge
Schur: jährlich, 2 - 3,5 kg Wolle
Brunstzyklus: saisonal
Erstlammalter: 18-23 Monate
Aussehen: ramsförmiger, breiter, schwarz-weiß gefleckter Kopf mit Hörnern bei beiden Geschlechtern; Vlies reinweiß und ist im Stapel mit festem, dichten Unterhaar und grobem, lang abwachsendem Deckhaar strukturiert
Eignung: zur Fleisch- und Wollerzeugung auf kargen und feuchten Standorten

Herkunft:

Das Scottish Blackface wurde wahrscheinlich bereits im 12. Jahrhundert von Mönchen im Grenzgebiet von Schottland und England zur Wollgewinnung gezüchtet. Heute zählt es zu den Hauptrassen Großbritanniens.

Zuchtziel:

Züchtung eines ausgesprochen widerstandsfähigen, harten Landschafes mit festen, schwarzen Klauen, das auch auf kargen und feuchten Standorten zur Fleisch- und Wollerzeugung geeignet ist.

Link:

LfL Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft

 

Jakobschaf
Jakobschaf

Mittelgroßes, langschwänziges Landschaf
Gewicht: 35 - 60 kg (w) / 55 - 85 kg (m)
Wolle: sehr gut spinnfähig, 7-18 cm Länge
Schur: jährlich, 1,5 - 4 kg Wolle
Brunstzyklus:
Erstlammalter:
Aussehen: wollfreier Kopf mit weißer Blesse und symmetrisch angeordnet, 2 oder 4 oder 6 Hörner, die das Tier nicht verletzen dürfen; langer Schwanz; offenes, seidig glänzendes Vlies in schwarz- oder braun-weiß mit wenig Grannenhaaren und sehr gut spinnfähiger Wolle feiner bis mittlerer Qualität
Eignung: Wollgewinnung und Landschaftspflege

Herkunft:

Das Jakobschaf ist ein sehr altes Schaf und wird bereits in der Bibel erwähnt. In England wurde es in seiner heutigen Erscheinung bereits im 18. Jahrhundert gezüchtet.

Zuchtziel:

Züchtung eines mittelgroßen, robusten mischwolligen Landschafes zur Wollgewinnung und Landschaftspflege mit rassetypischem Kopf und Hörnern. Eine deutlich sichtbare Spaltung der Augenlider ist unerwünscht.

Link:

LfL Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft

Soayschaf
Soayschaf

Kleinwüchsiges, mischwolliges Schaf
Gewicht: 20 - 30 kg (w) / 25 -45 kg (m)
Wolle: dunkelbraune Mischwolle, kurz
Schur: keine Schur, natürlicher Fellabwurf
Brunstzyklus:  saisonal
Erstlammalter:  [Erstzulassung ist mit ca. einem Jahr]
Aussehen: lange Beinen; kurzer Schwanz; heller Spiegel um die Augen;  braunes kurzes Vlies, das im Sommer abgestreift wird; schwarze Mähne bei beiden Geschlechtern; Böcke mit abwärtsgerichtetem Horn
Eignung:

Herkunft:

Das Soayschaf stammt von der Insel Soay vor der Westküste Schottlands, wo es, ausgehend von einer entwicklungsgeschichtlich sehr frühen Form des Hausschafes, viele Jahrtausende unbeeinflusst überdauerte.

Zuchtziel:

Züchtung und Erhaltung eines robusten und wetterfesten Schafes, welches sich durch leichte Ablammungen und natürlichem Fellabwurf auszeichnet. Die Brunst ist saisonal, die Erstzulassung ist mit ca. einem Jahr möglich.

Link:

LfL Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft